Diözesanrat: Benjamin Nohe zum Vorsitzenden gewählt

23.03.2026 | Wechsel an der Spitze des Diözesanrates - BDKJ-Delegierter übernimmt Vorsitz

„Diese Vollversammlung ist nicht nur ein Abschluss, sondern auch ein Aufbruch“, sagte Martina Kastner, ehemalige Vorsitzendes des Vorstands. „Wir blicken zurück auf eine Amtszeit, die von großen gesellschaftlichen und kirchlichen Umbrüchen geprägt war – und wir schauen nach vorn, mit der Gewissheit, dass die Kirche nur dann zukunftsfähig ist, wenn sie sich weiterentwickelt und auf die Stimmen der Menschen hört.“
Vorstand und Delegierte
Die Vollversammlung war stark von Neuwahlen geprägt. Als Vorsitzender wurde Benjamin Nohe, Delegierter des BDKJ, gewählt. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Stefan Eschbach, Ute Fischer, Klemens Gramlich und Claudia Klant gewählt. Insgesamt fünf gewählte Delegierte werden zukünftig den Diözesanrat im Diözesanpastoralrat vertreten. 

Die BDKJ Delegation für den Diözesanrat:
(rechts) Benjamin Nohe, neuer Vorsitzender des Diözesanrates
Erzbischof Stephan Burger dankte den Gewählten für die Übernahme von Engagement und Verantwortung und freut sich auf die Zusammenarbeit. „Die Entwicklungen gehen weiter und die Herausforderungen werden nicht kleiner!“ so der Erzbischof in seinem Grußwort. „Wir streben eine weitere Einübung synodaler Haltungen an, maßgeblich geleitet von den Entscheidungsprozessen aus K2030.“
Zukunftsfähigkeit als zentrales Thema - Einrichtung von Ausschüssen
Auf der Tagesordnung standen Anträge zur Gründung neuer Ausschüsse. Die Themen „Weltkirche und Partnerschaft“, „Politik und Gesellschaft“, „Synodalität“ und „Kirchenentwicklung“ verdeutlichten, wie wichtig es den Delegierten ist, als Stimme der katholischen Gläubigen in Kirche, Gesellschaft und Öffentlichkeit zu wirken.